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Das gilt aktuell im Kanton Zürich

Gelingt es uns, das Coronavirus in Schach zu halten? Mit diesem Artikel behalten Sie die Übersicht über die Lage und die Regeln in Zürich.

Timo Grossenbacher, Alexander Müller, Florine Schönmann, Patrice Siegrist
Wird laufend aktualisiert
Im Kanton Zürich gab es in den letzten sieben Tagen 15062 Neuinfektionen (+36,0 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Zum Vergleich: Schweizweit wachsen die bestätigten Fälle schneller (+59,0 Prozent im Vergleich zur Vorwoche). Die 14-Tage-Inzidenz im Kanton beträgt somit 1697 Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner (Gesamtschweiz: 2023).
Gemäss letztem Stand wurden bisher 2'587'539 Impfdosen gespritzt (166,6 Dosen auf 100 Personen, Schweiz: 158,5). Bisher vollständig geimpft sind im Kanton rund 69 von 100 Personen (Schweiz: 67 von 100).
Aktuell befinden sich 172 Personen in Spitalpflege, davon werden 52 künstlich beatmet. Seit dem Ausbruch des Coronavirus sind im Kanton 1624 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben.
Zuletzt aktualisiert am 4.1.2022, 10:52

Aktuell gelten folgende Regeln:

Der Bundesrat hat an der Medienkonferenz vom 17. Dezember angekündigt, die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verschärfen. Ab dem 20. Dezember 2021 bis am 24. Januar 2022 gilt Folgendes: Wichtig: Kantone können strengere Massnahmen beschliessen (siehe unten).

  • Wo derzeit die 3G-Regel (Zugang für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen) gilt, gilt ab dem 20. Dezember 2021 die 2G-Regel .
    • Ab 16 Jahren muss das Covid-Zertifikat vorgelegt und per Ausweisdokument kontrolliert werden.
    • Ins Innere von Restaurants, Kultur, Sport und Freizeitbetrieben, sowie zu Veranstaltungen drinnen haben nur noch geimpfte und genesene Personen Zugang. Es gilt 2G.
      • Zusätzlich muss an diesen Orten eine Maske getragen und es darf nur im Sitzen konsumiert werden.
      • Wo weder Masken getragen werden noch eine Sitzpflicht möglich ist, wie in Clubs und Bars, oder bei Sport- und Kulturaktivitäten von Laien, gilt 2G+. Zutritt hat nur, wer geimpft oder genesen ist und zusätzlich ein negatives Testresultat vorweisen kann.
        • Personen, deren Impfung, Genesung oder Booster nicht länger als vier Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht ausgenommen.
      • Betriebe und Veranstaltungen, die der 2G-Regel unterstehen, können freiwillig 2G+ anwenden und damit auf die Masken- und die Sitzpflicht verzichten.
    • Private Treffen sind auf zehn Personen beschränkt, falls eine Person ab 16 Jahren dabei ist, die nicht geimpft oder genesen ist. Kinder werden in diesem Fall mitgezählt.
      • Sind alle Personen ab 16 Jahren geimpft oder genesen, gilt drinnen eine Obergrenze von 30 Personen. Draussen gilt weiterhin eine Obergrenze von 50 Personen.
    • Für Veranstaltungen mit mehr als 300 Personen draussen gilt weiterhin die 3G-Regel.
  • Der Bundesrat hat erneut die Homeoffice-Pflicht beschlossen.
    • Ist Homeoffice nicht möglich, gilt in Räumen, in denen mehr als eine Person ist, weiterhin die Maskenpflicht.
    • Arbeitgeberinnen dürfen das Zertifikat von ihren Mitarbeitenden verlangen, sofern es dazu dient, angemessene Schutzmassnahmen festzulegen oder Testkonzepte umzusetzen.
  • In Sportanlagen müssen Kontaktdaten erhoben werden.
  • Im öffentlichen Verkehr und in Läden gilt weiterhin die Maskenpflicht.
  • Der Bundesrat schreibt die Maskenpflicht für SchülerInnen der Sekundarstufe II vor.
  • Für die Tertiärstufe sowie für bestimmte Bildungsangebote und Prüfungen gilt neu eine 3G-Pflicht; für Weiterbildungen gelten die normalen Veranstaltungsregeln.
  • Der Bundesrat hat beschlossen, ab dem 18. Dezember 2021 die Kosten von gewissen Covid-19-Tests, die zu einem Zertifikat führen, wieder zu übernehmen.
    • Bezahlt werden Antigen-Schnelltests und Speichel-PCR-Pooltests.
    • Nicht bezahlt werden Selbsttests sowie Einzel-PCR-Tests und Antikörpertests.
    • Weiterhin übernommen werden die Kosten von Einzel-PCR-Tests bei Personen mit Krankheitssymptomen, bei Kontaktpersonen und nach positiven Poolproben.
  • Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation.
  • Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen in Quarantäne.
    • Personen in 10-tägiger Kontaktquarantäne können ab dem 7. Tag nach Vorweisen eines negativen Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests dieselbe beenden.
    • Bis zum Ende der eigentlichen 10-tägigen Quarantäne muss die betroffene Person jedoch ausserhalb der eigenen Wohnung oder Unterkunft jederzeit eine Maske tragen und gegenüber anderen Personen 1.5 Meter Abstand einhalten.
    • Die Kontaktquarantäne entfällt bei Mitarbeitenden von Unternehmen, die über ein Testkonzept verfügen und der vor Ort tätigen Belegschaft mindestens einmal in der Woche Tests anbieten.
    • Die Kontaktquarantäne entfällt ebenfalls bei einem Nachweis, bereits an Covid-19 erkrankt gewesen oder vollständig geimpft zu sein.
  • Der Bundesrat hat die Einreisebestimmungen geändert:
    • Bei allen Einreisen in die Schweiz gilt ein verschärftes Test-Regime, auch für geimpfte und genesene Personen.
      • Vor der Einreise in die Schweiz werden neben PCR-Tests, die nicht älter als 72 Stunden sind, auch Antigen-Schnelltests akzeptiert, die nicht älter als 24 Stunden sind.
      • Auf die Pflicht eines zweiten Tests 4 bis 7 Tage nach der Einreise in die Schweiz wird bei geimpften und genesenen Personen verzichtet.
    • Es müssen alle einreisenden Personen – egal ob geimpft, genesen oder getestet – das elektronische Passagier-Lokalisierungsformular ausfüllen.
      • Ausgenommen sind Personen, die aus Grenzregionen in die Schweiz einreisen. Sie müssen kein Kontaktformular ausfüllen und keinen Test machen. Eine detaillierte Auflistung der Grenzregionen finden Sie hier
    • Das BAG hat zu den teils komplexen Regeln bei der Einreise, beispielsweise zu Test- und Kontaktdatenerhebungspflicht, ein FAQ verfasst.
  • Widerhandlungen gegen Massnahmen zur Bekämpfung der Epidemie werden explizit als Straftatbestände aufgeführt und können teilweise mit Ordnungsbussen bestraft werden.
    • Die Höhe der Busse beträgt je nach Delikt zwischen 50 und 200 Franken.
Zuletzt aktualisiert am 3.1.2022, 14:00

Seit dem 1. Dezember müssen Kinder im Kanton Zürich ab der 4. Primarschulklasse wieder Masken tragen. Ab dem 13. Dezember gilt auch eine Maskenpflicht für sämtliche Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II (das sind Mittel- und Berufsschulen sowie Gymnasien). Neu müssen zudem auch Primarschülerinnen und -schüler ab der 1. Klasse eine Maske tragen – dies allerdings erst zum Schulstart am 3. Januar 2022. Die Massnahmen sind vorerst bis zum 24. Januar befristet.

Zuletzt aktualisiert am 3.1.2022, 12:00

Tägliche bestätigte Neuinfektionen in Zürich

Durchschnitt der letzten 7 Tage
3.1.202225.3.202118.6.202006501,3001,9502,600234

Alle Zahlen und Grafiken zur Schweiz und zum Ausland finden Sie in der laufend aktualisierten Übersicht.